Über mich

Hier beantworte ich die Fragen, die ich den lieben langen Tag von euch bekomme <3

Ich bin Ende 20, ein Workaholic, verbringe einen Großteil meiner Zeit in der schönsten Stadt auf Erden – London –, man trifft mich immer mit meinem Handy, einem E-Reader oder einem Printbuch in der Hand an, ich liebe es neue Menschen kennenzulernen und ich lege gute Bücher niemals nie aus der Hand, bis ich sie zu Ende gelesen habe 🙂
Am wichtigsten für meine Bücher ist ein wahrer Kern. Hierbei lasse ich mich von meinen Mitmenschen inspirieren. Wenn man genau hinschaut, entdeckt man so viele erzählenswerte Geschichten in seinem Umfeld, dass es mir persönlich immer schwerer fällt, auszuwählen, was ich auf das Papier bringen soll. Insbesondere meine Charaktere sind von meinem Umfeld geprägt. Ich kann mir nicht vorstellen einfach eine Figur zu erfinden, der ich zumindest in gewissen Charaktereigenschaften oder Erlebnissen nicht im wahren Leben begegnet bin. Für mich braucht es einfach eine Spur Realität, damit ich selbst an die Geschichte glauben und sie auf die bestmöglichste Art und Weise umsetzen kann.

Gibt es einen besonderen Ort, an dem du gerne schreibst?

Am Flughafen schreibe ich unheimlich gerne. Ich bin viel dort und habe Zeit totzuschlagen. Die nutze ich dann, um mir Inspiration für neue Bücher zu holen. »The colour beneath my soul – white« ist so entstanden. Ich saß am Flughafen, kam ins Gespräch mit einem Scheidungsanwalt, der in New York arbeitet und Zack – aus den ganzen Anekdoten, die er mir erzählt hat, ist die Geschichte um Kristen entsprungen.

Welcher Charakter aus deinen Werken war bisher deine persönliche Herausforderung und warum?

Meine Antwort: Whitney aus »You make me wanna love«. In der Regel glaube ich immer an das Gute im Menschen und versuche selbst schlechte Eigenschaften bei meinen Charakteren plausibel darzustellen, sodass man zumindest versteht, warum jemand so handelt. Aber bei Whitney war es sehr schwierig, sie aufs Papier zu bringen. Sie ist eine Person, der man wahrscheinlich nicht begegnen möchte und dennoch habe ich sie irgendwie lieb gewonnen. Vielleicht weil sie einfach nur Antipathien sammelt 😉 Aber ohne sie, wären sich Payton und Abrianna wahrscheinlich nie begegnet und es gäbe nicht diese wunderbare Geschichte zwischen den beiden zu erzählen 🙂

Welche Szenen schreibst du am liebsten?

Über die Frage musste ich eine Weile nachdenken, weil ich alle Abschnitte in meinen Büchern mit der gleichen Wertigkeit betrachte ~ ich versuche immer das bestmögliche aus jedem Satz herauszuholen. Aber eine besondere Vorfreue habe ich immer auf die Szenen, in denen die beiden Hauptfiguren das erst Mal aufeinander treffen.
Immerhin wird hier die Grundlage für den gesamten weiteren Verlauf der Geschichte gelegt. Es ist auch hier wie im wahren Leben ~ der erste Eindruck zählt. Insbesondere für euch Leser. Meist wird einem spätestens an der Stelle bewusst, ob man mit den Figuren kann ~ oder eben nicht. Diese Szenen geben einem Autor auch immer die Möglichkeit sehr viel zwischen den Zeilen zu erzählen. Und bei guten Büchern, liest man eben viel zwischen den Zeilen mit. Ich versuche stets mein Bestes, damit mir genau das gelingt und ich euch ein paar wunderbare Lesemomente schenken kann

 

Hast du ein Tattoo?

Haha ~ Nein. Ich hätte gern eins, aber ich habe zu viel Schiss! Das soll ja wehtun und ich setze mich nicht gerne auf einer freiwilligen Basis Schmerzen aus. Außer ich falle bei der Buchrecherche in Brennesseln (und da höre ich die Mitglieder meiner Facebookruppe doch wieder lachen!
ABER … ich habe mit meinem besten Freund eine Wette laufen. Wenn ich eine Million Bücher verkauft habe, gibt es ein Tattoo für mich.
Da das aber noch ein seeeeehhhhhr langer Weg ist, bin ich guter Dinge, dass ich genug Zeit habe, mir ganz genau zu überlegen, was es denn werden soll.

 

Schreibst du all deine Ideen auf oder hast du sie einfach im Kopf und machst am PC eine Geschichte draus?

Ich gehöre zu den Menschen, die alles aufschreiben müssen, da sie sonst zu viel vergessen 🙂 Damit ich am Leben bleibe und nichts unter den Tisch fällt, sind die beiden Dinge auf dem Foto jeden Tag meine kleinen Helfer <3
Links ist mein Notizbuch, in dem alles zu meinen Büchern steht. Namen, Orte, ganze Plots, insbesondere auch prägnante Sätze, die die Charaktere im Laufe der Geschichte von sich geben. Wer die Zitatkarten besitzt, kennt den einen oder anderen 😉
Das rechts ist mein Terminplaner, in dem meine gesammelten To-Do-Listen, Interview-Termine für Recherchen und Sonstiges steht 🙂 Manchmal reicht der Platz nicht, für all das, was ich vorhabe.
Wenn ich Ideen nicht direkt aufschreibe, verschwinden sie und kommen nicht mehr wieder. Das ist schon oft genug passiert.
Deswegen habe ich mein Notizbuch immer mit dabei, damit die Geschichten so gut wie nur irgendwie möglich werden!

 

Was war das schönste Kompliment, das die jemals jemand gemacht hat?

Hmmmmmmm … Ich kann nicht kochen und nicht backen. Dafür habe ich definitiv noch nie ein Kompliment bekommen. Komplimente fürs Aussehen zählen nicht, weil man dafür nichts leisten musste. Das ist wirklich, wirklich schwierig. Auch wenn das jetzt sehr pathtisch klingt ~ ich glaube die schönsten Komplimente, die ich bislang bekommen habe, sind von euch Lesern. Vor allem die persönlich Nachrichten, in denen ihr mir sagt, dass meine Bücher euch aus ein Lesetief geholt haben oder euch während einer schwierigen Phase ein paar schöne Momente beschert haben. Für EUCH schreibe ich die Bücher <3

Oh … und da ist natürlich noch mein bester Freund, der mir mal gesagt hat, dass er mein Schnarchen unheimlich vermisst, als wir uns eine längere Zeit nicht gesehen haben. Ich glaube, auf so eine nette Art und Weise hat mir noch niemand gesagt, dass er mich vermisst 😛

 

Welchen Beruf hatte sich deine Eltern für dich gewünscht?

Meine Mutter wollte immer, dass ich irgendetwas in der Natur mache. „Frische Luft hilft bei allen Problemen“ ist ihr Motto, weswegen sie wahrscheinlich der Vorstellung hinterherjagte, dass ihr Tochter nie Probleme haben wird, wenn sie den ganzen Tag durch den Wald läuft oder so :D
Hat leider nicht geklappt, Mama <3

Meinem Papa wäre es wahrscheinlich am liebsten gewesen, wenn ich Nonne geworden wäre. Oder Lehrerin auf einem Mädcheninternat *lach*

Aber soweit ich es beurteilen kann, sind sie dennoch mit den Entscheidungen, die ich im Leben getroffen habe sehr glücklich und vor allem Stolz auf mich.

 

Welchen Beruf würdest du gerne eine Woche lang einmal ausüben?

Ihr macht es mir echt schwer *Puh*.

Ich wäre gerne eine Woche lang eine Kinderärztin, die mit Ärzte ohne Grenzen unterwegs ist :)

Das ist wahrscheinlich eine sehr klischeehafte Antwort, aber das ist tatstächlich das, was ich gerne machen würde. Natürlich wäre es auch interessant mit ein paar berühmten Leuten für ein paar Tage das Leben zu tauschen. Die einzigen Personen, mit denen ich nicht tauschen wollen würde, sind Diplomaten. Dafür ist meine Klappe zu groß :D

 

Gibt es etwas, für das du beim Schreiben alles stehen und liegen lässt?

Es waren einmal Triple-Chocolate-Cookies mit Haselnüssen *haha*

Seitdem ich die regelmäßig am Schreibtisch habe, habe ich das Schreiben mit einer Hand perfektioniert. Von Unterbrechung kann man daher nicht sprechen.

ABER … da gibt es schon etwas, für das ich jede Szene sofort unterbrechen würde. (Ja, auch die sexy scenes :) )

Oder viel mehr jemanden *hust hust*. Ja, es wird gerade ungewohnt privat. Deswegen dazu zwei Sätze ~

~ es ist eine Fernbeziehung der Sorte „wir leben auf verschiedenen Kontinenten“

~ wenn er in der Tür steht flippe ich gelinde gesagt aus und vergesse, was ich gerade machen wollte :D

<3

 

Was ist dein Lebensmotto?

Bereue niemals etwas, das du probiert hast und das nicht klappte :D

Ziemlich pathetisch, ich weiß. Aber mit der Einstellung bin ich mein Leben lang sehr gut gefahren. Ich bin schon sehr oft gescheitert und dachte mir: „Was für  eine Zeitverschwendung …“

Im Endeffekt haben mich aber all diese Erfahrungen weitergebracht und mir vor allem die Angst vor dem Scheitern genommen. Außerdem landet viel von den Erfahrungen in meinen Büchern :)
Man sagt schließlich auch ~ es sind die Kritiken und Fehler im Leben, die uns tatsächlich weiterbringen <3

Also immer Vollgas voraus und keine Angst haben, dass es nicht klappt. Vielleicht war es der erste Schritt zu etwas viel Größerem, das am Ende klappt :D

 

Wer sind die Helden in deinem echten Leben?

Da gibt es nur einen ~ meinen PAPA <3
Ich bin ein echtes Papakind! Ist schon immer so gewesen und wird wahrscheinlich auch immer so bleiben.

Es gibt aber auch jede Menge Menschen in meinem Leben, die ebenfalls jeden Tag meine Helden sind. Meine Freunde und natürlich ihr Leser <3 Obwohl ich mir ein halbes Jahr eine Auszeit genommen habe, sind immer noch Rezensionen auf meine Bücher geschrieben worden und ihr habt mich auch weiterhin unterstützt. Ein ganz FETTES Danke an dieser Stelle! Diese Unterstützung hatte ich nicht erwartet, weswegen ich mich umso mehr darüber gefreut habe :)

 

Was ist dein wertvollster Besitz, den du mit allem was du hast, beschützen würdest?

 Puuuuhhh … wieder so eine Frage, bei der ich erst einmal nachdenken muss. :D

Meine Freunde würden behaupten, dass ich ein sehr materialistischer Mensch sein kann, da ich es einfach LIEBE shoppen zu gehen, jedem Trend hinterher laufe und zu viele Dinge besitze, die ich gar nicht brauche. Ich kann aber auch echt nichts wegwerfen :( Wer weiß, ob ich es nicht doch noch gebrauchen kann? :D
Da man aber fast alle materiellen Dinge ersetzen kann, ist mein wertvollster Besitz wahrscheinlich meine Fantasie, der ihr so viele Bücher zu verdanken habt <3 Und die muss halt mit Shopping angeregt werden :D

 

Gibt es ein Talent, dass du schon immer haben wolltest?

Ein Talent hätte ich tatsächlich gerne ~ ich würde super gerne singen können. Denn das kann ich leider nicht. Zumindest nicht gut genug, sodass ich mich mit einem Mikro irgendwo hinstellen würde, um andere Menschen mit meiner Stimme zu beglücken.

Ich bin zwar ein riesen Fan von Karaoke, aber nur, wenn alle anderen getrunken haben :D Ansonsten kriegen mich keine zehn Pferde auf die Bühne!

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die einen unglaublich glücklich machen können und wenn es in bestimmten Situationen die Stimme einer anderen Person ist, die einen berührt, ist das eine wundervolle Sache <3

Es gibt eine Figur, die ich mal entworfen habe und die Sängerin ist. Ihr habt sie auch in einem meiner Bücher bereits kennenlernen dürfen. Vielleicht gebe ich ihr irgendwann mal ihre eigene Geschichte. Verdient hätte sie es auf jeden Fall!

 

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