Releaseparty Merry Christmas, Tori

Der Anfang

Der Ursprung dieser Buchidee ist schnell erzählt ~ ich habe gefragt, ob ihr euch eine Weihnachtsgeschichte aus meiner Feder wünscht, ihr habt JAAAA geschrien und hier ist das fertige Werk nun.

Okay, ganz so einfach, war das dann doch nicht.
Ich saß also an meinem Schreibtisch und hatte die Aufgabe ein Weihnachtsbuch zu schreiben. Ich bin nicht soooo der Weihnachtsfanatiker und privat lese ich auch lieber Bücher, die man das ganze Jahr über lesen kann und die nicht Event bezogen sind. Weswegen ich also in einem kleinen Schlamassel steckte.
Wie bekomme ich ein Weihnachtsbuch hin, ohne ein riesen Ding aus Weihnachten in dem Buch zu machen?
Dann bekam ich immer mehr das euphorische Geschnatter von Freunden über die anstehenden betrieblichen Weihnachtsfeiern mit, die geplant werden und es machte Klick. Das Setting stand ~ also fehlte nur noch die Geschichte.
Ich versuche meine Bücher immer so zu schreiben, dass sie einen super gut unterhalten auch wenn man meine vorherigen Bücher nicht kennt, obwohl ich ab und an bekannte Gesichter wieder auftauchen lasse. Ich hoffe, dass mir das auch hier wieder gelungen ist, da die besagte Weihnachtsfeier nämlich im Croft stattfindet. Wozu eine neue Location erfinden, wenn man schon etwas in petto hat?
Wer meine anderen Bücher kennt, wird einige Personen treffen, die ihm bekannt vorkommen dürften, wer sie nicht kennt, wird dadurch keinen Nachteil haben, da sie keine große Rolle einnehmen, die für die Geschichte wichtig ist.
Die beiden Hauptcharaktere ~ Connor & Tori ~ sind nämlich bislang nirgendwo vorgekommen, weswegen einem nichts entgangen sein dürfte.
Welche Firma ihre Weihnachtsfeier dort abhält, werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Ein bisschen Spannung muss ja erhalten bleiben.
Eigentlich sollte das Buch ein Kurzroman werden und lediglich auf dieser Weihnachtsfeier stattfinden. Dann lernte ich die beiden Hauptfiguren mit jeder Seite besser kennen und mir war klar, dass ich ihrer Geschichte mit einer läppischen Weihnachtsfeier nicht gerecht werde.Es wurden immer mehr Seiten, immer mehr Emotionen und am Ende ist es ein vollwertiger Roman von 260 Printseiten geworden.
Wie viel Weihnachten ist also tatsächlich in dem Buch drin?
Ich würde behaupten, gerade so viel, dass es sich als Weihnachtsroman betiteln lässt und dass man das Buch auch mögen wird, wenn man Weihnachten nicht sonderlich leiden kann

Das Cover

Normalerweise habe ich zu jedem Cover eine Geschichte, weil ich die Cover meist erst erstellen lasse, sobald das Buch fast fertig ist und ich ganz genau weiß, wie die Verpackung aussehen muss, damit sie zum Inhalt passt.
Bei Merry Christmas, Tori war es genau anders herum.
Für mich stand lediglich fest, dass ich dieses Jahr eine Weihnachtsgeschichte für euch schreiben werde, als ich bei Sabrina ein bisschen auf der Website herumgeschaut habe und das Premade fand, was jetzt das Buch von Merry Christmas, Tori ziert. Es war Liebe auf den ersten Blick.
Es hat einen weihnachtlichen Touch, ist aber nicht zu kitschig. Es war perfekt für das, was ich vor hatte.
Jetzt hatte ich das Cover, aber noch kein Buch. Der Vorteil daran war, dass ich die Atmosphäre von dem Cover von Anfang an in das Buch perfekt aufnehmen konnte.
Denn die rot-weiß-gestreiften Strümpfe haben den Sprung ins Buch geschafft!

Ich liebe das Cover wirklich und hoffe, dass ihr es am Ende genauso passend für das Buch findet, wie ich.
Oder vielmehr ~ dass meine Geschichte dem Cover gerecht wird.

 

Die Charaktere

Selten habe ich direkt beide Charaktere auf dem Schirm. Normalerweise habe ich einen von beiden vor Augen und suche dann das perfekte Puzzlestück.
Für mich war von Anfang an klar, dass Connor Weihnachten nicht mag, weil ihm dort etwas emotional richtig Bescheidenes geschehen ist. Er ist dennoch ein gestandener Mann, der Frauen eigentlich sehr gerne mag (*lach*) und sein Leben sonst im Griff hat. Lediglich Weihnachten ist nicht so sein Ding.
Also musste eine passende Protagonistin her. Ich habe lange darüber nachgedacht, wer dazu in der Lage wäre, ihm langsam aber sicher sein Herz zu stehlen und begann aus ihrer Sicht einfach mal mit dem Buch, um ein Gefühl für sie zu bekommen.
Sie ist ein einfaches Mädchen, muss hart arbeiten, um durchs Leben zu kommen, tut dies aber gerne. Sie ist ein emotionaler, leidenschaftlicher und vor allem charakterstarker Mensch. In Connors Gegenwart hört das mit der Charakterstärke aber ein bisschen auf, weil er sie doch aus der Reserve locken kann.
Für mich war wichtig, dass Tori das komplette Gegenteil von Connors Lebensstil darstellt und sie am Ende doch so viel gemeinsam haben.
Er hat alles, was ein normaler Mensch sich wünschen könnte (einen Job, der ihm Spaß macht, nette Kollegen und keine finanziellen Probleme) und doch fehlt ihm was. Und Tori hat vieles von dem nicht, würde sich aber nie in ein anderes Leben wünschen, wenn es bedeuten würde, ihre Familie zu verlieren.
Normalerweise ziehen sich Gegensätze ja an, in dieser Geschichte würde ich eher behaupten, dass sie sich ergänzen. Und zwar auf eine wunderbare Art und Weise, die für mich ein bisschen den Weihnachtszauber ausmacht.

Normalerweise habe ich auch immer eine Geschichte zu der Namensgebung in petto, aber bei Tori kann ich mich wirklich nicht mehr daran erinnern, warum ich sie so genannt habe. Mitten im Buch stand ich auf jeden Fall vor dem Problem, dass ich eine Erklärung für den Namen brauchte, weil es ja nur ein Spitzname ist und in der Regel von Victoria kommt. Aber wie das Schicksal es so will ~ fügt sich im Laufe eines Buches alles auf eine tolle Art zusammen, auch wenn man das als Autor so nie geplant hatte.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass euch die beiden ein bisschen Weihnachtsfreude schenken, auch wenn ihr nicht der Weihnachtstyp seid.
Mir haben sie auf jeden Fall ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert.

I love Tori&Connor!

Meine Lieblingssätze

 

In der Regel plant man als Autor sehr wenige der Dialoge oder Gedanken. Die passieren beim Schreiben automatisch und man ist lediglich Zuschauer von dem, was die Charaktere da wunderbares produzieren.

Bei Tori kamen wirklich viele Dialoge zu Stande, die ich alle liebe und bei denen ich wirklich selbst lachend vorm Bildschirm saß und der Mann, der sich mein Freund nennen darf, mich blöd angeguckt hat.

Zwei Sätze davon habe ich euch mal herausgesucht ~

Tori ~

So hätte sich Cinderella nach Mitternacht gefühlt, wenn ihr Märchen ein Porno gewesen wäre.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Connor ~

»Ich liebe dich, Victoria.«

Die Nebencharaktere

Ich muss gestehen, dass ich mir bei dem Buch wirklich keinen Kopf, um die Nebencharaktere anfangs gemacht habe, weil es nur eine Kurzgeschichte werden sollte ...
Aber wie das Leben einer Autorin eben so verläuft ~ Kurzgeschichte hat einfach nicht gereicht.

Als erstes ist natürlich Charlotte zu nennen, die viele von euch sofort gemocht haben. Ja, ich habe auch ein Herz für Charlotte entwickelt, weswegen ich im nächsten Jahr Charlotte zu dieser Jahreszeit an den Mann bringe. Wer genau das sein wird, wird mich mit Sicherheit noch die eine oder andere Gehirnzelle kosten.
Charlotte ist schließlich nicht auf den Mund gefallen und der Mann, dem sie in die Arme fällt, muss das aushalten und vor allem MÖGEN.
Mal schauen ... ich hätte da so eine Idee, die eine gehetzte Charlotte, einen genervten Kerl und einen steckengebliebenen Fahrstuhl beinhaltet.
Ich werde mich einfach überraschen lassen, wohin mich Charlottes Geschichte im nächsten Jahr bringt!

Dann ist natürlich noch Toris Familie zu nennen. Ihre Mum, Kylie und Camden. Die drei sind mir furchtbar schnell ans Herz gewachsen! Vor allem Kylie, die es immer so wunderbar schafft, Tori in bester ich-bin-die-kleine-Schweste-Manier zu piesacken.
((Plötzlich spüre ich Kylies Hand, die sie mir auf die Stirn drückt. »Ich glaube ...«, flüstert sie in einer ehrfürchtigen Tonlage, »dich hat es total erwischt!«, sagt sie schließlich mit einem Lachen. ~ ich liebe die Stelle!))
Während Kylie eher für die spaßigen Momente zuständig ist, füllt Toris Mum die emotionalen Lücken. Insbesondere die Szene, in der sie erklärt, warum Tori nur noch Tori genannt werden möchte, hat mir persönlich sehr viel bedeutet, weil sie unheimlich viel von Toris Charakter wiederspiegelt.

Und dann ist da ja noch Connors Familie ...
Die für meine Begriffe alle irgendwie zum Teufel fahren können. Mehr habe ich zu dem Haufen auch nicht zu sagen.
Okay, okay.
Ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Die sind eben, wie sie sind. Und so etwas kommt nun mal in den besten Familien vor und ob das nun fair, nett oder moralisch vertretbar ist, darüber kann man streiten. Sehen wir es positiv ~ wäre das nicht passiert, hätte Connor Tori nicht getroffen!
Also Danke Jake&Karen!!!

 

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